Impressionen des Treffens Feuerwache II

Impressionen des Treffens Feuerwache II

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Am 31.1.19 lud das Bündnis Fürth-Ort zum zweiten Mal alle interessierten Bürger*innen, Initiativen, Vereine usw. in die „Grüne Scheune“ ein, ihre Ideen für die zukünftige Nutzung der Feuerwache einzubringen. Zudem wurden diesmal auch die verantwortlichen Personen aus der Stadtverwaltung, die politischen Mandatsträger sowie die verschiedenen Fraktionen adressiert, um einen offenen und transparenten Prozess mit allen beteiligten Akteuren einzuleiten. Neben der Feuerwache stehen aber evtl. auch dem benachbarten Gymnasium, Helmschulhaus und Eichamt Veränderungen bevor, sodass in den nächsten Jahren das gesamte Quartier „neu“ entwickelt wird. Aus Sicht einer lebendigen Stadtgesellschaft und zur Stärkung der Demokratie dürfen die Bürger*innen hierbei nicht ausgeschlossen werden.

Begrüßung und Einführung zum aktuellen Stand des Quartiers um die alte Feuerwache
Impulse zur kooperativen und partizipativen Stadtentwicklung kamen von Johanna Schäfer, der Gründerin des Stadtlabors BonnLAB.
https://bonnlab.de/
Bertram Schultze, Projektentwickler und Betreiber der alten Spinnerei in Leipzig und „Auf AEG“ in Nürnberg, gab interessante Einsichten in die vorausgegangen Entwicklungsprozesse dieser Quartiere und in die Herausforderungen des laufenden Betriebs.
http://www.spinnerei.de/  http://www.aufaeg.de/
Nach der Einführung und den Impulsen der Referenten wurden weitere Ideen der interessierten Bürger*innen gesammelt. Ein zweite Pinnwand stand für die Äußerung von Risiken eines solchen Entwicklungsprozesses zur Verfügung.
Neue Ideen für die zukünftige Nutzung der Feuerwache bzw. (Raum-)bedarfe seitens der Stadtgesellschaft

Insgesamt war es ein spannender Abend mit vielen neuen Erkenntnissen, wichtigen Hinweisen von Experten und einem regen Austausch der rund 80 Teilnehmer*innen. Mit den neu hinzugekommenen Ideen zeigte sich einmal mehr, dass bei den über 20 Initiativen aus der Nachhaltigkeits-, Kultur- und Kunstszene sowie dem politischen Bildungsbereich ein großer Bedarf an Räumlichkeiten besteht. Natürlich wäre es aus verschiedensten Gesichtspunkten wünschenswert, wenn „die Stadt“ dieses Potenzial wertschätzt und gemeinsam mit ihren Bürger*innen Lösungen entwickelt.